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Elvira Zeißler

Kannst du uns ein bisschen was von dir Erzählen?

 

Geboren bin ich 1980. Obwohl ich seit meiner frühen Teenager-Zeit schon gern geschrieben habe, habe ich nach dem Abitur ganz pragmatisch in Münster BWL studiert und arbeite nun schon seit über 7 Jahren in diesem Bereich. Daneben hat das Schreiben in meinem Leben eine immer größere Rolle eingenommen. Ich schreibe am liebsten Fantasy- oder Mystery-Geschichten, die es mir ermöglichen, in fremde Welten einzutauchen und nicht alltägliche Dinge zu erleben. So entstanden meine bisher vier Romane „Dunkles Feuer“, „Feenkind – der See des Abschieds“, „Feenkind – im Reich der Feen“ und „Seelenband“. Der nächste große Fantasy-Roman ist auch schon länger in Arbeit und ich hoffe, ihn Anfang / Mitte 2013 beenden zu können. Feste Zusagen kann ich da leider aber nicht machen, denn obwohl das Schreiben einen wichtigen Platz in meinem Leben einnimmt, kommen meine kleine Tochter (quirlige 2 Jahre alt) und mein Mann natürlich an erster Stelle.

 

 

 

Du hast geschrieben das du verheiratet bist. Unterstützt er und deine Familie dich?

 

Aber sicher doch. Mein Mann unterstützt mich seit Jahren bei meinen Schreibbemühungen. Er ist immer der erste, der etwas lesen darf, und ohne seine Korrekturen würden meine Texte nur so von Flüchtigkeitsfehlern strotzen. Wenn ich schreibe, kann eben der eine oder andere Buchstabe schon verloren gehen :o)
Außerdem sagt er auch Dinge wie: Ich kümmere mich schon um den Abwasch, geh du weiter schreiben. Ohne seine Hilfe und Unterstützung würde mir dafür neben der Arbeit und unserer Tochter gar keine Zeit bleiben.
Auch sonst kann ich wohl sagen, dass meine Familie aus meinen größten Fans besteht. Auch meine Eltern können es meist kaum erwarten, bis sie wieder etwas von mir zu lesen bekommen.

 

 

Da könnte man glatt neidisch werden. *lach* Wie hat es denn mit dem Schreiben angefangen?


Die Idee zu meinem ersten Roman „Dunkles Feuer“ habe ich mit ca. 17 Jahren entwickelt. Damals hatte ich sehr viel gelesen und viele Bücher haben keinen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Also wollte ich einen Roman schreiben, den ich selbst gern lesen würde. Einen Roman, der sich mit der Liebe beschäftigte und die Gefühle der Protagonisten für den Leser nachvollziehbar und lebendig werden ließ. So entstand mein erster Mystery-Liebesroman. Und danach musste ich einfach immer etwas zu Schreiben haben ;o)

 

 


Das hört sich wirklich interessant an. Hast du dir einfach das, was du dir in einem Roman vorstellst, dann in deine Romane miteingebaut?

 

In gewisser Weise schon. Immerhin muss ein Roman, den ich schreibe vor allem mir gefallen. Und auch meine Charaktere spiegeln bis zu einem gewissen Punkt meine Lebensansichten und Werte. Denn nur dann kommen sie mir realistisch und authetisch vor.

 

 


Schreibst du dir deine Charaktere auf, also so sachen wie Haar- und Augenfarbe, was für eigenschaften diese Figur hat und keine Ahnung was sie am liebsten macht?

 

In der Regel mache ich mir Gedanken über meine Charaktere, schreibe sie aber eher nicht genau auf. Ich denke, ich habe meist ein so klares Bild von ihnen vor Augen, dass es bisher auch ohne schriftlichen Steckbrief gut gegangen ist ;o)
Andererseits ist dies etwas, das ich mir für die Zukunft durchaus vorgenommen habe. Denn je genauer der Autor sich selbst Gedanken über das Erscheinungsbild und das Verhalten seiner Helden macht, desto lebendiger kann er sie für den Leser beschreiben.

 

 


Also heißt es, das du dir schon mal Gedanken darüber gemacht hast, alles Steckbrief mäßig aufzuschreiben falls du etwas vergessen solltest?

 

Ich habe vor ein paar Wochen in einer Bookrix-Gruppe eine sehr detaillierte Steckbrief-Vorlage gesehen. Und da dachte ich nur: Wow! Wenn ich das auch nur annäherend für meine Figuren ausfülle, werden sie noch viel mehr Tiefe bekommen. Daher möchte ich das tatsächlich mal ausprobieren.

 

 

Das ist wirklich interessant. Besonders da ich dich ziemlich mit fragen löchere wie ein Schweizerkäse. *lach* Woher bekommst du die Inspieration für deine Bücher genau?

 

Die Frage nach der Inspiration ist wirklich sehr interessant. Einerseits kommt sie wohl aus mir selbst heraus, wenn ich einfach Luat habe, eine bestimmte Geschichte zu schreiben. Gleichzeitig ist es aber so, dass mich die Natur sehr inspiriert. Ich habe schon oft ein Naturschauspiel beobachtet (z.B. den Nebel, der in Schwaden von einem Fluß aufsteigt oder einen besonders schönen Wolkenhimmel) und mir gedacht, das muss ich unbedingt irgendwo einbauen. Außerdem habe ich einen ganzen Ordner mit besonders schönen Fotos, den ich immer wieder durchblättere, wenn ich darüber nachdenke, wohin ich meine Helden als nächstes schicken soll ;o)

 

 


Wow, da musst du aber bestimmt einen ziemlich dicken Ordner mit solchen Bildern haben oder?

 

So dick nun auch wieder nicht. Immerhin nehme ich die verwendeten Bilder wieder raus ;o)

 

 


Hätte ja sein können, das du sie öfters verwendest. Nun ich denk mal, das ich dich nicht mehr länger löchern sollte. Also meine letzte frage an dich: Hast du für die "Jung Autoren" oder "Anfänger" ein paar tipps, die beim Schreiben helfen?

 

Schwer zu sagen. Mir hat es immer geholfen, den Plot eines Romans schon zu Beginn so weit wie möglich niederzuschreiben. Das heißt nicht, dass alles letztendlich wirklich so kommen muss oder dass da nicht noch unglaublich viele andere Dinge passieren. Aber ein festgeschriebener Rahmen hilft einfach enorm, wenn man nicht wirklich regelmäßig schreiben kann, weil die Zeit oder auch die Lust fehlen. Bei mir hat das immerhin dazu geführt, dass ich meinen ersten Roman doch noch vollendet habe, auch wenn manchmal Monate wenn nicht fast Jahre zwischen zwei Kapiteln vergangen sind. Aber wenn ich mal wieder Lust hatte, hatte ich einfach wieder mein Skript hervorgeholt und wusste sofort, wie es weiter gehen soll :o)