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Casandra Krammer

Wann hast du angefangen zu schreiben und Covers zu gestalten?

Gestalten und Schreiben sind für mich zwei verschiedene Dinge, die sich irgendwann im Laufe meines Lebens gefunden habe.
Mit Kunst und Malerei hatte ich schon immer viel zu tun, mein Vater war selber Künstler, genau so wie mein Uhr-Großvater, der in der Nachkriegszeit Bühnenbildner in Hamburg war. Erst mit vierzehn habe ich Stift und Papier zur Seite gelegt und zu Photoshop gegriffen. Früher habe ich mich viel mit Blogs auseinandergesetzt. Meine ersten Gestaltungen stammen aus der Zeit, in der ich für Bekannte Blog Vorlagen farblich verändert oder Fotos eingefügt habe.
Meine ersten Buchcover waren Manipulationen für meine damaligen Fanfiktions, die ich in Zusammenarbeit mit anderen Autoren geschrieben habe. Die Idee das ganze etwas professioneller anzugehen zu lassen habe ich wirklich erst auf Bookrix bekommen. Damals habe ich mich nach Kleinverlagen für eine Freundin umgeschaut, die gerne ein paar Ihrer Ideen zum Beschnuppern weg schicken wollte. Mir ist aufgefallen, wie unschön manche Buchcover aussahen, was meistens auch an dem Kleinen Büdjet eines Kleinverlages lag. Eigentlich sehr schade, da sich hinter manch unscheinbares Cover echt gute Ideen verbargen.
Ich habe dann einfach mal einige Verlage angeschrieben, die sich dann auch dankend zurückgemeldeten und so bin ich dann irgendwann ins Geschäft gekommen.
Mit dem Schreiben war das genau wie mit dem Zeichnen. Meine Mutter hat mir als kleines Kind schon immer gerne vorgelesen. Da ich im Wohnwagen groß geworden bin, kannte ich damals diese kommerziellen Sachen wie Fernseher oder Videospiele nur von Freunden und das Schreiben war schon immer eine Form die ganzen Ideen und Fantasien in meinem Kopf festzuhalten und das hat sich bis heute so gehalten.

 

 

 

Woher kommt die Inspiration und wie inspirierst du dich zum Schreiben?

Bis zu meinem sechsten Lebensjahr bin ich mit dem Wohnwagen durch ganz Spanien gereist und habe viel gesehen. Vieles was ich damals erlebt habe, fließt als Ideen in meine Texte. Die meisten Orte und Personen stammen zum Teil aus meinem echten Leben. Die Inspiration an sich kann jede zeit kommen: unter der Dusche oder gerade mitten in einer Mathe Arbeit. Die besten Ideen kommen mir aber meistens wenn ich in Bewegung bin, egal ob Laufen, Bahn Fahrt oder auf dem Farad, wenn ich nicht an einem Ort verweile, ist meine Traumfabrik immer an. Es brauch auch nur der Gang in die Küche sein.
Ich bin ein hektische und unorganisierter Schreiberin. Wenn die Inspiration da ist, muss alles andere warten bis diese Idee auf Papier Gebracht wurde. Auch wenn es nur Notizen sind. Manchmal ist es schade, dass ich nicht zu jeder Zeit ein Diktiergerät bei mir haben kann ;)

 

 

 

 

Woher hast du die Ideen zu deinen Romanen?

Zur Zeit schreibe ich nur an einem Roman und der trägt den Arbeitstitel „Swan“
Die Geschichte spielt in meiner alten Heimat und viele der Personen sind wie vorher schon erwähnt inspiriert aus Leuten meiner Kindheit.
Bei diesem Projekt versuche ich viel dem Zufall zu überlassen. Die Geschichte hat ein Grundgerüst und die meisten- vielleicht sogar witzigen Szenen, kommen aus einer spontanen Laune heraus. Ich lege mir nichts zurecht und sage auch nicht „so und so MUSS das jetzt sein“
Die ersten Ideen zu der Geschichte entstanden vor gut einem Jahr, als ich an einer neuen Kurzgeschichte arbeitete und ich mich gerade mit dem Thema außergewöhnlicher Krankheiten beschäftigte. ( Autismus, Mondscheinkrankheit, Savant Kinder usw.)
Bei meinen Recherchen stieß ich immer wieder auf die Themen Gestaltenwandler und Relativitätstheorie, zwei Sachen die eigentlich nichts miteinander zu tun haben. Ich entschloss einen kleinen Aufsatz über Savant Kinder (Hochbegabte von denen nicht mehr als 70 Fälle bekannt sind) und Gestaltenwandler zu schreiben. Aus dieser Idee formte sich dann eine Geschichte die sich bis jetzt ausgeweitet hat. Im laufe des Projekts sind auch noch wichtige Themen wie z.B Homosexualität und Religion dazu gekommen.

 

 

 

Wenn du schreibst oder Cover bastelst, hörst du dabei Musik?


Bei dem Gestalten höre ich meistens Musik, aber wenn ich schreibe, muss Ruhe herrschen, weil ich sonnst meine Gedanken schlecht ordnen kann. Klar inspirieren mich auch die Musik, aber ich mache nie beides gleichzeitig.

 

 

 

Was machst du gegen Schreibblockaden und Kreativtiefs?


Viel Lesen, meistens hängen meine Schreibblockaden damit zusammen, dass ich unzufrieden mit einem Schreibstile bin und wenn ich lese kommen meistens Spannende neue Schreibideen dazu. Manchmal hilft da aber auch nichts und ich muss einfach drüber schlafen. Doch wenn ich mal nicht zum schreiben komme, ist das meistens nur aus Zeitmangel.

 

 

 

Welches von den Büchern, die du bisher geschrieben hast, liegt dir am meisten am Herzen?


Alle meine Schreibprojekte, wenn es nicht weiter geht, mache ich mir bei allen Sorgen, aber ich glaube, dass ich Swan am ernsten nehme und auch ein wenig bevorzuge.

 

 

Wie gut findest du dich selbst?

 

Ich glaube das kann keiner von sich so sagen. Ich bin zufrieden, wenn ich ein ehrliches Kompliment einer meiner Leser bekomme und weiß, dass es sich gelohnt hat, die Geschichte zu schreiben.