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shatiel

 

Hier habe ich eine wirklich Talentierte Autorin. Sie gehört auch zu denjenigen die ich auf BookRix wirklich sehr gerne lese und immer furchtbar gespannt auf die ihre Fortsetzungen warte.

 

 

Wann hast du angefangen zu schreiben?

Mit sechzehn, nachdem meine damalige beste Freundin damit angefangen hatte. Von ihr habe ich auch meinen Autorennamen bekommen und irgendwie wollte ich den nicht wieder hergeben^^

 

 

 

Woher kommt die Inspiration und wie inspirierst du dich zum Schreiben?


Meine Inspiration ist unterschiedlicher Natur. Mal kommt sie aus meiner direkten Umgebung, weil jemand etwas getan hat, dass sich irgendwie in meinem Kopf festgesetzt hat, mal sitze ich auch nur in der Straßenbahn und bekomme einen Gesprächsfetzen mit, der mich im Kreis grinsen lässt und den ich unbedingt festhalten muss.

 

 

 

Woher hast du die Ideen zu deinen Romanen?


Hm… schwierige Frage. Sicher sind die ursprünglichen Ideen immer mit Erinnerungen und Erlebnissen verbunden. Aber bei „Sympathy for the Devils“ weiß ich das nicht mehr, ist echt ewig her, seit ich mit der Geschichte angefangen habe. Schätze aber es lag an unserer damaligen Klassenfahrt nach London und den Dämpfen, die ich dort abbekommen habe.
Bei „Chicago X“, da weiß ich es genau. Es war spät, ich kam gerade vom Feiern heim und habe mir zum Einschlafen Romeo& Juliet von den Killers ( Im Orginal von den Dire Straits) angehört und da hatte ich plötzlich diesen Kerl vor Augen, der vollkommen verzweifelt seiner großen Liebe hinterher trauert. In der Nacht habe ich noch das erste Kapitel von X geschrieben.
Bei The Devil´s Playground war es anders. Ursprünglich wollte ich eine Weihnachtsgeschichte schreiben. Ich habe meine Leser befragt mit welchen meinen Nebencharas sie gerne eine lesen würden. Es war knapp. Semjon hat gewonnen. Ich habe es ehrlich versucht eine Weihnachtsgeschichte mit ihm zu schreiben, aber wer Semjon Cooper aus meinen Büchern kennt weiß, dass er alles ist aber bestimmt nicht für Weihnachtsgeschichten geeignet. Ich habe also keine süße Weihnachtsgeschichte mit ihm geschrieben. Stattdessen wurde es „The Devil´s Playground“.
Die Idee zu meiner neuste Geschichte „The Paper Dirt“ ist wieder der Musik geschuldet, vor allem den Alben von Frank Turner und dem Kerl, der mich drauf gebracht hat.

 

 

 

Wie erarbeitest du dir die Inhalte für ein neues Buch?


Da bin ich Minimalist. Einfach drauf los schreiben. Ich halte nichts von Gliederungen und Gerüsten. Das Wichtigste sind die Charaktere deiner Personen und die Grundidee der Geschichte. Der Rest ergibt sich.

 

 

Wenn du schreibst, hörst du dabei Musik?


Kommt drauf an. Wenn ich vor dem PC sitze schon. Dann ist es eigentlich auch egal, was gerade läuft. Radio, meine Klassiker wie Bruce Springsteen oder Mando Diao, oder sinnloses Geschrubbe das mir die Jungs mir mal irgendwann dagelassen haben. Ansonsten reicht mir auch eine gewisse Gesprächslaustärke im Hintergrund um in meine Schreiblaune zu kommen

 

 

Was machst du gegen Schreibblockaden?


Jammern und feiern. Das hilft zwar nicht, aber ich muss es einfach loswerden. Dann lese ich alte Sachen von mir durch und ärgere mich über Rechtschreibfehler, die ich vorher immer überlesen habe. Meistens kommt dann der Drang es besser machen zu wollen. Wenn das nicht hilft lese ich Walter Moers. Nichts geht über die Geschichten von Walter Moers, oder fange mit einem anderen Buch oder einer Serie an. Solange bis ich wieder Lust habe weiter zu schreiben.

 

 

Welches von den Büchern, die du bisher geschrieben hast, liegt dir am meisten am Herzen?


Sympathy for the Devils, weil ich mit sechszehn begonnen habe diese Geschichte zu schreiben und sie mich seitdem durch sämtliche Höhen und Tiefen begleitet hat, die das Leben zu bieten hat.

 

 

 

Wie gut findest du dich selbst?


Was für eine gemeine Frage. Entweder bin ich jetzt großkotzig oder unterwürfig. Also sagen wir es mal so. Ich halte mich manchmal für beinahe brillant, ja beinahe für Shakespeare, Goethe, Schiller… und dann lese ich mir meinen Scheiß durch und denke, was für ein Schrott hast du denn da Geschrieben. Sollte ich mich dennoch mal an den vielen Kommentaren zu arg beweihräuchert haben, bekomme ich ein „Denk an die Punkte“ von meiner besten Freundin an den Kopf geknallt (ich habe bis Anfang des Jahres immer, einen Punkt am Ende der wörtlichen Rede gesetzt. Immer- hätte mir auch mal früher jemand sagen können dass es das da .“, nicht gibt), das bringt mich im Zweifelsfalle immer auf den Boden der Tatsachen zurück. Aber ich schätze objektiv betrachtet, kann ich zwar keine Interpunktion( und zwar gar nicht) und mit der deutschen Rechtschreibung hakt es manchmal auch, aber meine Sachen sind ganz gut.

 

 

 

Wer sind deine Lieblingsschriftsteller und warum?


Walter Moers- weil er die tollsten Ideen hat und ich seine Fantasie bewundere.
George R.R. Martin- weil er Charaktere einführt nur um sie sterben lassen zu können und weil er mir gezeigt hat, dass man nicht alle Charaktere mögen muss um sie zu lieben
Joanne K. Rowling- weil ich mit Harry, Ron und Hermine aufgewachsen bin, durch sie das Schreiben entdeckt habe und meine Begeisterung für die Englische Sprache
Charlaine Harris- weil sie gezeigt hat, dass Vampirgeschichten nicht langweilig sein müssen und die erste Liebe nicht die letzte sein muss

 

 

 

Was sind deine Lieblingsbücher?


Rumo und die Wunder im Dunkeln, Die 13 ½ Leben des Käpt´n Blaubär und das Labyrinth der Träumenden Bücher von Walter Moers
Harry Potter von Joanne K. Rowling
The Help von Kathryn Stockett
Pride and Prejudice von Jane Austen
The Hitchhiker´s Guide to the Galaxy von Douglas Adams
The Sookie Stackhouse novels von Charlaine Harris
A Song of Ice and Fire von George R.R. Martin

 

 

 

So nun zum Schluss, kannst du anderen Autoren Tipps geben die sie Beachten sollten?


Schreibt weil es euch Freude macht, nicht weil euch ein Leser darum bittet. Ihr solltet schreiben, weil ihr eine Geschichte erzählen wollt. Am Ende muss die Geschichte nur euch selbst zusagen, denn ihr seid euer härtester Kritiker.

 


Liebe Grüße
shatiel